Tag: 12. Oktober 2015

Mein Weg vom Arzt zum Mitochondrien-Doktor

Seit 1993 bin ich mit einer Unterbrechung als Arzt in eigener Praxis niedergelassen. Die Tätigkeit als s.g. Hausarzt in Praxis, die schon mein Großvater gegründet hatte und die von meinem Vater fortgeführt wurde, hat mir in den ersten Jahren sehr viel Spaß gemacht, Aufbruchstimmung halt eben. Der Erfolg ließ auch nicht lange auf sich warten. Mit dem Erfolg wuchsen aber auch die Zweifel, ob diese Tätigkeit in der Schulmedizin für mich noch authentisch und sinnvoll ist. Ich widmete mich daraufhin immer mehr unterschiedlichen naturheilkundlichen Verfahren, und der Einsatz in der Praxis hat sehr schöne Erfolge gebracht. Aufgrund chronischer Überlastung und auch einem schwierigen Verhältnis zu meinem Vater, der mit über 80 Jahren immer noch in der Praxis war, entschied ich mich, im Jahr 2004 die Praxis zu verlassen und einen Neustart in einem neu gegründeten Zentrum in Mönchengladbach zu wagen. Aber dieses „Wagnis“ führte mich vom Regen in die Traufe: es folgt sehr schnell ein absoluter „Total-Crash“, ich war völlig am Ende. Ich wollte aus dem Leben scheiden! Ich bin dann noch einmal für etwas mehr …