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Es wird Zeit, dass ich mich auch mal bei Dir vorstelle. 1959 wurde ich im Sternzeichen des Löwen in Köln geboren. Meine Eltern waren beide Ärzte, klassische Arztfamilie halt eben.

Dr, Rudolf Bolzius Herbst 2015

Sehr früh stand für mich fest, ich gehe in die Landarztpraxis meines Vaters. Nach Studium in München und Köln, Auslandsaufenthalten in England, USA, Neuseeland und China und Ausbildungszeit im Krankenhaus stieg ich dann in die Praxis meines Vaters ein. Anfangs war ich völlig begeistert vom Erfolg und der Resonanz der Patienten. Zwei Dinge aber begannen sich zunehmend in meinem Unterbewusstsein zu melden: zum einen stellte sich die Zusammenarbeit mit meinem Vater als sehr schwierig heraus, und zum anderen war ich immer unzufriedener mit meiner Tätigkeit.

Die wahren Gründe für den Konflikt mit meinem Vater habe ich in den letzten Jahren erkennen und transformieren dürfen. Heute bin ich ihm von Herzen dankbar für die Möglichkeiten, die er mir gegeben hat.

Inhaltlich begann ich mich damals zunehmend verschiedenen Naturheilverfahren zu widmen, aber trotzdem erkannte ich mehr und mehr, dass ich nicht in das System, wohin ich doch eigentlich sowieso nicht gehörte, passte. Als Kind wollte ich in der Natur sein, ich wollte Bauer werden.

Um die Jahrtausendwende wurde es immer schlimmer. Erschöpfung, völlige Überforderung durch nie enden wollende Arbeit usw. usw., es erschien mir alles ziemlich ausweglos. Ich entschied mich, die Praxis zu verlassen und einen Neuanfang in einem Zentrum zu starten. Das führte mich aber vom Regen in die Traufe: ich war noch nicht so weit, so dass das Engagement schnell wieder in einem Total-Crash enden musste.

Gleichzeitig im maximalen Stress bekam ich durch Zufall ein Buch in die Hände, und das habe ich in wenigen Nächten “aufgefressen” (“Die Stille Revolution der Krebs-  und AIDS-Medizin” von Dr. med. Heinrich Kremer). Ein für den Laien schwer zu lesendes Buch, aber ich spürte ein tiefes Gefühl von Erleichterung, Glück und Anziehung. Eine innere Stimme sagte mir schon damals, “das ist es” (ein weiterer kurzer Versuch, in eigener PRaxis wieder Fuß zu fassen, musste ich schnell wieder aufgeben).

Jetzt, nach einer weiteren Dekade, weiß ich um die Bedeutung dieses Konzeptes, welches die Rolle der Mitochondrien in den Vordergrund rückt und nun bin ich soweit, mein Herzensprojekt in Form dieser Webseite, auf Facebook, YouTube u.a.m. zugänglich zu machen.

Ich möchte mit Freude, Energie, Liebe und tiefer Dankbarkeit dazu beitragen, dass auf der Welt geistig-seelische und körperliche Gesundheit wieder einen größeren Stellenwert erhalten. Du selbst kannst jederzeit entscheiden, ob Dir mein Angebot zusagt oder nicht.

In tiefer Dankbarkeit für die Chancen, die mir mein Leben jeden Tag bietet und alle Erfahrungen, die ich jeden Tag machen darf

Euer  Rudolf

 

  • Gaby

    Lieber Rudolf, ich möchte gern auf fb mit dir befreundet sein und habe Dir meine Freundschaft geschickt. Liebe Grüße Gaby

    24. Februar 2015 at 19:59 Antworten
  • Berthold Naujoks-Böckmann

    Hallo!
    Mitochondrien, das Wort, ist seit mehr als 15Monaten mein ständiger Begleiter. Mir wurde eine MitochondrioPathie diagnostiziert. Nun Frage ich mich, an wem ich mich wenden kann, der sich unter anderem mit diesem Thema beschäftigt. Gibt es Selbsthilfegruppen? und kann man dieses Krankheitsbild unter Umständen durch bewusste Ernährung beeinflussen?
    Ich bin mir nicht sicher ob ich hier weiter geholfen werden kann. Es war dann jedoch ein Versuch wert 😉
    Bedanken mich fürs durchlesen
    und wünsche weiterhin alles Gute!

    1. Juli 2015 at 15:30 Antworten
    • Jessica Burba

      Hallo Berthold,
      soeben habe ich durch einen Zufall deinen Eintrag hier gelesen.
      Meine Mutter leidet seit ca 2 Jahren an einer MitochondrioPathie , wir ziehen von Arzt zu Arzt zum Heilpraktiker …ohne positiven Ergebnissen. So langsam sind wir am Verzweifeln und es steht nicht besonders gut um sie. Hast du in den letzten Monaten Erfahrungen sammeln können und eine Anlaufstelle gefunden? Ich wäre Dir sehr dankbar wenn du dich bei mir melden würdest. Gerne hinterlasse ich dir meine Emailadresse : erckens@freenet.de.

      Mit freundlichen Grüßen

      Jessica Burba

      23. Februar 2016 at 15:34 Antworten
  • Anni Marks

    Liebe Rudolf ich bin einfach stolz dass ich dich kennenlernen dürfte. Du bist was besonderes. Ich bewundere deine jetzige Aufgabe. Bis bald irgendwann und irgendwo mit dicke Umarmung von Ägypten. Bin nur 2 tage in Deutschland dann ab 5 august 4 Wochen lesbos.

    30. Juli 2015 at 16:27 Antworten
  • Kathrin

    Lieber Rudolf, ich freue mich sehr, das Du Deine “Bestimmung”, wenn ich es mal so ausdrücken darf, gefunden hast. Und ich möchte auch Deiner Frau danken, die Dir, wenn ich mich recht an ein Video von Dir erinnere, es Dir in einen w/richtigen Moment gab. Deine Begeisterung strahlt so weit aus, ist so ansteckend und so freudig. Viel Freude und Spass auf Deinem Weg. Ich werde “dran” bleiben und von Dir lernen, auch glückliche Mitrochondrien zu erschaffen und hoffe das Dein Wissen zu denen kommt die es benötigen – was ja wohl die ganze Welt sein dürfte 😉 Alles Liebe Kathrin

    14. Februar 2016 at 12:26 Antworten
  • Artur

    Das hört sich alles sehr schön an :)
    Schön das du alternativ eingestellt bist :)
    Gruß Artur Thomalla

    25. Februar 2016 at 13:04 Antworten
  • Doris Adam

    Hallo,
    ich bin durch Zufall auf diese Seite gestoßen und möchte auch gerne wissen, ob ich hier richtig bin. Bei mir wurde auch vor ca. 6 Jahren eine Mitochondriopathie diagnostiziert. Ich würde mich auch sehr freuen, wenn ich mich mit Leuten austauschen könnte, den es genauso geht.

    Ganz lieber Gruß und Danke im Voraus
    Doris

    26. September 2016 at 19:10 Antworten

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